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Handtasche
Handtaschen haben ihren Ursprung im 18. Jahrhundert. Die Handtasche wurde aus einem ganz banalen Grund geboren, aus Platzgründen. Früher trugen Frauen ihre Habseligkeiten in Beuteln, die am Gürtel befestigt worden sind oder in eingenähten Taschen, wie die meisten Männer es auch heute noch tun. Da die Garderobe der Frauen im 18. Jahrhundert aber immer komplizierter und eleganter wurde waren für Gürtelbeutel und eingenähte Taschen einfach kein Platz mehr, denn so wäre das optische Gesamtbild der Kleider verunstaltet worden. So wurde die Handtasche geboren.
Erster Modeschrei war der Pompadour, ein einfacher Beutel aus feinen Stoffen der oben mit zwei Schnüren geschlossen werden konnte. Heute sind solche Beutel wieder sehr gefragt.
 
Ihren ersten Höhepunkt erreichte die Handtasche aber erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Damals entdeckten die grossen Modehäuser die Handtasche als modisches Accessoire und so wurden Sie nun in allen nur erdenklichen Ausführungen hergestellt. Handtaschen zum Umhängen wurden erst in den 1930 er Jahren bekannt. Und von da an konnte die Frau nun beide Hände frei haben.
 
Heute, in einer Zeit in der das Markenbewusstsein seinen Höhepunkt kennen lernt, spielen vor allem Imitationen eine immer grössere Rolle. Modefirmen wie Hermès, Gucci Burberry erreichen durch diverse TV- Serien und Musikstars wahren Kultstatus und da niemand den Kult an sich vorbeiziehen lassen will, klingeln nicht nur die Kassen der Modehäuser, sonder auch die fernöstlicher Raubkopierer.
Topseller
Bademode
mit seitlich variablen Cups, die auf Bügel gearbeitet und abgefüttert wurden.